Liebe Tierfreunde,

 

die Fohlenhilfe Sankt  Leonhard kümmert sich um vernachlässigte, um misshandelte und zur Schlachtung bestimmte Pferde. Sie kümmert sich ehrenamtlich um die Vermittlung von „Abfallprodukten“ – wir sprechen von Fohlen! – Überbleibsel einer Überproduktion aufgrund subventionierter Züchtung.

 

Dauerhaft leben 20 Pferde und Ponys auf dem Gnadenhof der Fohlenhilfe und wollen versorgt werden, brauchen einen Hufschmied und den Tierarzt und noch vieles mehr. 20 Schützlinge, die in ihrem Leben bereits viel mitmachen mussten. Die vernachlässigt, misshandelt, gequält und abgeschoben wurden – die niemand sonst haben wollte.

 

Diese Tiere dürfen erfahren wie es ist, liebevoll umsorgt zu werden, genießen ihre Streicheleinheiten.

Sie lernten, wieder Vertrauen in Menschen zu fassen.

  

Wir haben die Verantwortung für diese Tiere übernommen. Vor 14 Jahren.

Für die "Überbleibsel" aus rund 800 Tierrettungen.

Leben retten alleine reicht nicht. Sie müssen ein Leben lang gesund erhalten werden.

Das schafft man nur mit Freunden. Mit Paten, mit Spendern, mit Sponsoren.

Gerade kleine Gnadenhöfe brauchen Hilfe. Weil sie auch sehr viel Hilfe geben.

 

Unterstützen Sie bitte die Fohlenhilfe Sankt Leonhard.

Ermöglichen Sie uns, unsere Arbeit fortzusetzen!

Unsere Schützlinge werden es Ihnen danken!

 

Unser Förderverein ist gemeinnützig anerkannt.

Sie erhalten somit eine Spendenquittung für Ihre Spende oder Patenschaft

 

Unsere Fohlenhilfe Sankt Leonhard arbeitet gänzlich ehrenamtlich.

Ihre Spenden kommen ausschließlich unseren Gnadenhoftieren zugute.

 

Sollten Sie für einen bestimmten Zweck, ein bestimmtes Tier spenden wollen, können Sie dies gerne im Verwendungszweck angeben.

 

Unser Spendenkonto:

 

Förderverein Gnadenhof Fohlenhilfe Sankt Leonhard

Raiffeisenbank Straubing-Bogen

IBAN: DE27742601100000745600

BIC: GENODEF1SR2

Paypal: [email protected]

Falls Sie eine Patenschaft für einen unserer liebenswerten Schützlinge übernehmen möchten, 

unseren Gnadenhof mit einer Spende oder Sponsoring unterstützen wollen,

freuen wir uns auf Ihre Nachricht.

 

Bitte kontaktieren Sie uns gerne per Email: [email protected]

oder telefonisch: 0157 36754121

 

 Dankeschön!!!   Vergelt´s Gott

Patenschaft zugunsten der Fohlenhilfe St. Leonhard
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Dino, Viktor, Radibärchen & Anton

Dino, Viktor, Radibärchen (Süddeutsche Kaltblüter) und ihr Haflinger-Kumpel Anton - alle Jahrgang 2003; ein Metzger hatte am 27.September 2003 bei einer Fohlenauktion in Regen/Niederbayern den Zuschlag für diese schutzlosen Pferdekinder erhalten. Dino, Viktor und Anton waren gerade mal 6 bzw 5 Monate alt - Radibärchen erst 3 Monate! Wir kauften sie noch am selben Abend telefonisch frei.

Maxl & Leonhard

Maxl (Pony-Kaltblutmix, geb. 2003) holten wir im Mai 2004 aus einem "Stall" in der Oberpfalz. Das in Ständerhaltung angekettete Pferdekind hatte wohl noch nie die Sonne gesehen. Maxl hat eine leichte Fehlstellung. Vermittlungsversuche scheiterten bisher, so blieb der süße Kerl bei uns. 

 

Leonhard (Haflinger, geb. 2007) kam als Maishofener Schlachtfohlen zu uns. Er hatte als Halbjähriger eine Doppel-Zahnlücke, die sich später nur halb füllte (sieht sehr süß aus) und einen "hektischen" Wusel-Trab, so dass ihn niemand haben wollte.

Flöckchen

Flöckchen (Haflinger, geb. 2004) befreiten wir als Fohlen aus einer für Fohlen völlig ungeeigneten Haltung: verwahrlost, verwurmt, mit starkem Pilzbefall, Durchfall, Husten. Sie entwickelte sich zu unserer Freude zu einem unglaublich selbstbewußten, liebenswerten und zugänglichen Pferdemädchen.

Unsere "Shetty - Gang": Omilein, Yentl,Tomi & Quickly

  • Omilein (* 1996) stammt aus derselben Elendshaltung wie Flöckchen. Omilein ist Sommerekzemer. 
  • Yentl (* 2003) war übrigens kein Tierschutzfall - wir kauften sie als einziges Kind von Omilein aus liebevollen Händen für ihre Mami zurück. Sie erkannten einander nach rund 1 1/2 Jahren Trennung sofort wieder, gingen wieder miteinander durchs Leben als sei kein Augenblick der Trennung dazwischen gewesen.
  • Tomi (* 1997) war einer unserer extremsten Rettungsfälle. Die ersten 6 Jahre seines Lebens war er nur eingesperrt, zuletzt bei Leuten, die ihn schwer mißhandelten und versuchten, seinen Willen mit Gewalt zu brechen, weil er (noch Hengst!) - völlig verstört und irritiert - Zäune durchriss, Führen and er Leine nicht kannte. Er wurde dort erneut eingeperrt - in Einzelhaft, während alle anderen Pferde draußen auf den Koppeln waren. Eine Seelenqual für ein Herdentier. Weil er so kein lukratives Objekt zum Verschachern war, sollte er schließlich sterben. 350 Euro verlangten seine Besitzer dann für sein Leben von uns! Wir brauchten ca ein Jahr, bis er uns endlich sein Vertrauen schenkte. Tomi hat eine Verdickung am Kiefer (aus einer Zahngeschichte), die homöopathisch behandelt wird.
  • Quickly (* 2005) wurde Tomis Lebensfreund - unzertrennlich sind die beiden - sie würden ALLES füreinander tun. Aber auch Yentl liebt neben ihrer Mami (Omilein) IHREN Tomi - für ewig. Wir haben mehrere sehr besondere Paarungen, besonders innige Gemeinschaften in unserer Gnadenhof-Herde. Sie sind voller Zuneigung, Fürsorge, LIEBE!!! und Zärtlichkeit füreinander. Sie alle begleiten und beobachten zu dürfen, ist ein großes Glück - Tag für Tag.

Romy, Maia & Jule

  • Romy (Noriker, geb. am 25.April 2008) ging auch als Schlachtfohlen bei einer der berüchtigten, barbarischen alljährlichen Fohlenauktionen in Maishofen (bei Salzburg) an uns. Sie war eigentlich schon im Vorfeld vermittelt, war aber in einem so erbärmlichen Zustand (physisch und psychisch), dass sie kaum überlebensfähig und schon gar nicht vermittelbar war. Romy hatte mit dem Leben abgeschlossen, das zeigten uns ihre Augen, ihre langsamen Bewegungen, ihre Fressunlust. Zu verdanken haben wir ihr Leben unserer wunderbaren Tierarztpraxis (aus Straubing), die uns seit 12 Jahren begleitet, und Romys Lebensfreundin Jule. 
  • Jule (Julchen, Süddeutsches Kaltblut), die nur wenige Wochen älter ist, aber vom ersten Moment an wie eine Mama zu ihr und für sie war. Sie hat Romy ins Leben zurückgeholfen. Romy hat seit zwei Jahren leider ein sehr ausgeprägtes Sommerekzem. Julchens "Markenzeichen" ist ein Überbiss und sie ist gestiefelt wie ein Kälbchen. 
  • Zu den beiden gehört noch Maia (geb. Mai 2008). Sie ist ein Bretonen-SüddeutschesKaltblut-Mix. Sie hat Gelenke wie ein Eichenstamm. Dass sie als Fohlen keiner wollte, liegt auch daran, dass sie geschlachtet hätte werden sollen, weil sie angeblich als Fohlen laut Züchter so "wild" und "grantig" war, was sie bei uns aber definitiv nie war. 

Lara, Vevi, Michel & Rudolph

Nun zu unseren jüngsten Schützlingen: Lara (Süddeutsches Kaltblut /"Oberländer"), Vevi, Michel und Rudolph (Haflinger aus Tirol bzw Oberbayern - alle geb. 2009).

Lara kam mit einem Karpalgelenk-Schaden zu uns, Rudolph mit einem stark verkrüppelten Füßchen - leider nicht mehr per OP zu beheben. Trotz dieser massiven Behinderungen wären sie auf einen dieser Schlacht-LKW getrieben und nach Süditalien gekarrt worden.

Vevi hat einen Nabelbruch und Michel einen leichten Lungenschaden - aber alle sind sie unglaublich

lebenslustig, temperamentvoll und fröhlich. Diesem eingespielten und harmonischen Vierer-"Gespann" beim Erwachsenwerden zusehen zu dürfen, bereitet unendlich viel Freude und unsagbares Glück!!

Lilli, Zwieberl & Lisa

Bleiben noch Lili, Zwieberl (SD KB - Lili geb. Mai 2001 und Zwieberl, ihre Schwester, am 29. April 2003) und Lisa (Haflinger-Pony-Mix, geb. März 2002). Lili und Zwieberl konnten wir Gott sei Dank schon vor einer Fohlenauktion kaufen und ihnen damit das Schicksal ersparen, an den meistbietenden Händler, Schlachter? oder Züchter versteigert worden zu sein und (bestenfalls) selbst wieder als jährliche "Produzentinnen" von Schlachtfohlen dienen zu müssen. Lisa ist unsermgrausamster Tierschutzfall - sie wurde massiv mißhandelt.

 

Fotos folgen in Kürze ...

Über die Regenbogenbrücke ...

Fuchsmami (unser 22.Pferd) war die Mama von Lili und Zwieberl (und 8 weiteren Fohlen). Wir mussten sie am 1.August 2012 über die Regenbogenbrücke ziehen lassen - nach rund 5 Jahren in unserer Obhut.